Vereinsheim
Vereinsheim

Die Geschichte unseres Vereinsheim ist lang und beispiellos. Bereits 1951 konnte man bei der Einweihung des Sportplatz auf ein Vereinsheim zurückgreifen. Es war jedoch sehr schlicht ausgestattet und bot den Sportlern schon seinerzeit nur wenig Komfort und Freude. Als Mitte der 60er Jahre Erwin Schaupp das Ruder des Vereins übernahm, trat damals ein relativ junger Ausschuss an, die Situation rund um den Sportplatz deutlich zu verbessern. Das Ringen um ein grösseres Vereinsheim und um ordentliche Dusch- und Umkleideräume (die den Namen auch verdient hatten) zog sich bis in das Jahr 1975. Im Frühjahr '75 wurde das Vereinsheim dank finanzieller und tatkräftiger Unterstützung von Stadt und Mitgliedern endlich renoviert. Doch die Freude darüber war leider von kurzer Dauer. In der Nacht vom 07. auf den 08. November 1975 brannte das frisch renovierte Vereinsheim aus ungeklärter Ursache fast bis auf die Grundmauern nieder - LINK ZEITUNGSBERICHTE - Bald waren die Trümmer beseitigt und es enstand eine Holzbaracke als Provisorium. Im Frühjahr 1976 startet man so erneut mit den Bauarbeiten und konnte bereits im Dezember das neue Schmuckstück des Vereins einweihen - LINK ZEITUNGSBERICHT.
  
Von langer Freude sollte dies jedoch auch nicht sein, denn schon bald zogen erneut dunkle Wolken über dem Vereinsheim auf. Die Planung zum Neubau der Trassenführung "Kleiner Ostring" stellte den Standort des Sportplatz und den Fortbestand des Vereinsheim alsbald wieder in Frage. Erst durch intensive Verhandlungen mit der Stadt, die schlussendlich bis zu dem damaligen Oberbürgermeister Manfred Rommel führten, bleib es beim heutigen Standort. Allerdings musste nach Ende der Spielzeit 1983/1984 der Sportplatz der neuen Strasse weichen und wurde jenseits der neuen Trasse auf dem Gebiet "Untere Spechtshalde" im Spätsommer 1984 wieder in Betrieb genommen. Seither verbindet ein Steg über den Lärmschutztunnel des (bis heute nicht vollendeten) Ostring das Vereinsheim mit dem eigentlichen Sportplatz. Bis zum 50. Bestehen des Vereins im Jahre 1990 wurde das Vereinsheim noch einmal erweitert. Auch hier wurde wieder durch den grossen Einsatz der Mitglieder viel erreicht. Nur der Keller wurde von einer Baufirma erstellt. Der gesamte Oberbau entstand in Eigenarbeit. Rechtzeitig zum Jubiläum hatte sich der Verein so selbst das schönste und wertvollste Geschenk gemacht. Das Vereinsheim im Jahre 1990 wurde von S. Rapp mit einer künsterlischen Zeichnung für die Erinnerung der Nachfahren festgehalten.


Umbau 1990


 
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